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Geschichte des Schulkreises
1960er Jahre:
Der Staat und die Erziehungsdirektion des Kantons
Freiburg fordern die kleinen Dorfschulen auf, sich zusammen zu
schliessen. Zwei Verbindungen existieren bereits, nämlich
Salvenach - Jeuss und Altaville - Burg.
In Salvenach wird die 1./2. Klasse und die 3./4. Klasse unterrichtet.
In Jeuss die 5.-9. Klasse. Einen Kindergarten gibt es damals natürlich
noch nicht. In Altavilla unterrichtet eine Lehrperson die 1.-4. Klässler
und in Burg eine zweite Lehrperson die 5.- 9. Klässler.
Lurtigen unterrichtet seine Schüler in Form einer Gesamtschule.
Dezember 1967 / Januar 1968:
Die Gemeinde Burg verhandelt mit der
Gemeinde Murten den politischen Zusammenschluss.
Als Folge davon wird die Schule Burg aufgehoben und alle Kinder
gehen ab Januar 1968 nach Murten in die Schule. Altavilla und Lurtigen
bilden über Neujahr eine neue Schulgemeinde.
Bis zu den Erneuerungswahlen bleiben beide
Schulkommissionen im Amt.
1972:
Gründung des Schulkreises Altavilla-Lurtigen-Jeuss- Salvenach (ALJS).
Die Schulkommission bildet sich aus einem Vertreter aus Altavilla,
je zwei Personen aus Lurtigen und Jeuss und drei Vertretern aus
Salvenach. Das Taxiunternehmen von C. Botteron übernimmt die
ersten öffentlichen Schülertransporte. Die 1. und 5. Klasse wird in
Lurtigen, die 2. und 3./4. Klasse in Salvenach und die 6.-9. Klasse
in Jeuss unterrichtet.
1973:
Auf Elterninitiative hin werden im
Gemeindesaal Salvenach die Kinder an zwei bis drei Vormittagen pro
Woche von einer Kindergärtnerin auf die Schule vorbereitet.
1976:
In der Gemeinde Jeuss wird die erste Kindergartenklasse eingeführt.
Die Oberstufenschüler aller Dörfer rund um Murten besuchen nun den
Unterricht im OS-Zentrum im neuen Schulgebäude Längmatt.
1991:
Die Gemeinde Altavilla fusioniert mit Murten. Als Folge davon schreibt
Altavilla keine Schüler mehr im Schulkreis ein. Der Schulkreis wird
umbenannt und heisst seither "Kindergarten-und Schulkreis JLS".
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